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22.07.2014  Brand 3 - BMA  Nürtinger Straße  
22.07.2014  Brand 3 - BMA  Wernau, Antoniusstraße 18  
22.07.2014  Einsatz Atemschutzgeräteträger  Wendlingen, Alleenstrasse  

Technik

Von A wie Atemschutzflasche bis Z wie Zumischer  

Die Technik die hinter den Gerätschaften der Feuerwehr steckt ist für jeden Feuerwehrmann gleichermaßen faszinierend als auch ein unabdingbarer Inhalt seiner Ausbildung. Seit Gründung der ersten Feuerwehren hat die Technik in Bezug auf Lösch-, Rettungs- und Bergegerät eine Eigendynamik entwickelt.

Aus Erfahrungen entwickelten sich schnell technische Innovationen. Selbstverständlich bedient sich die Feuerwehr auch handelsüblicher Geräten und Werkzeugen (Kettensägen, Trennschleifer, Spaten....). Natürlich sind durch den Einsatz im Gefahrenbereich an den Großteil der Gerätschaften besonders hohe Anforderungen gestellt. Deshalb macht dies den Einsatz von speziell konzipierten Gerätschaften notwendig. Ein Stromerzeuger der Feuerwehr muss z.B. auch im explosionsgefährdeten Bereich betrieben werden können. (Bsp. Verkehrsunfall, Benzindämpfe treten aus).

Deshalb sind bei diesen Geräten Zündeinheiten und elektrische Schalteinrichtungen besonders abgesichert. Diese speziellen Konstruktionen sind technisch sehr aufwendig und dadurch auch kostenintensiv. Einige technische Errungenschaften konnten die Feuerwehren aber auch aus anderen Bereichen des Rettungswesens oder der Industrie übernehmen. So waren es zum Beispiel die Bergleute die in Deutschland die umluftunabhängigen Atemschutzgeräte als erste unter Tage zur Rettung verunglückter Personen einsetzten.

Ständig werden neue Geräte konzipiert und geprüft um die Feuerwehren für ihre Aufgaben zu rüsten. Die Aufgaben der Feuerwehren haben sich stark verändert und die Bandbreite des Einsatzspektrums hat sich stark vergrößert. Die Geräte wurden dadurch komplexer und aufwändiger. Dies bedeutet für die Feuerwehren natürlich auch einen enormen Ausbildungsaufwand. Denn ein Feuerwehrmann muss seine ihm zur Verfügung stehenden Geräte beherrschen, denn nur dann bilden sie eine schlagkräftige Einheit.  

Atemschutzflasche

Werden bei Atemschutzgeräten und dem Einsatz von Hebekissen etc. verwendet. Sie haben ein Fassungsvermögen von 6Liter bei 300bar.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/Geraete/Atemschutzflasche.jpg

Atemschutzgerät (Pressluftatmer)

Er ermöglicht den Einsatzkräften sich vor giftigen und heißen Gasen zu schützen. Diese werden schon während der Fahrt im Einsatzfahrzeug angezogen um wichtige Zeit zu sparen. Um so ein Gerät tragen zu dürfen, muss ein Feuerwehrmann eine spezielle Ausbildung erfolgreich bestanden haben. Die Einsatzzeit eines Pressluftatmers beträgt ca. 30min, kann aber je nach Anstrengung stark schwanken.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/stories/geraete/Pressluftatmer.jpg

Checkbox

In diese loggt sich jeder Atemschutzgeräteträger ein, bevor er in den Einsatz geht. So kann der Verantwortliche immer sehen, wieviel Luft den Einsatzkräften noch bleibt und er hat eine Übersicht über alle eingesetzten Atemschutzträger.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/Geraete/Checkbox.jpg

Dichtkissen

Diese werden zum Abdichtung von Gullys, Kanalrohren und anderen runden Öffnungen verwendet. Sie lassen sich mit der Flasche eines Atemschutzflasche befüllen, wodurch sich die Gummischicht ausdehnt und den Gully absolut dicht verschließt.

 

Feuerlöscher

 

Auch die Feuerwehr führt Feuerlöscher mit sich, da oftmals wenig Löschmittel benötigt wird und der Einsatz von Schläuchen und viel wasser oft mehr Schaden als Nutzen bringt, können die Einsatzkräfte kleine Entstehungsbrände effizient löschen.

 

Hebekissen

Wie auch bei den Dichtkissen wird das Hebekissen mit einer Atemschutzflasche befüllt. Der Effekt ist auch der selbe, nur der Einsatzzweck ein anderer.

Hebekissen werden beispielsweise zum Anheben von Gegenständen oder Fahrzeugen eingesetzt.

 

Heckeinbaupumpe

Diese Art von Pumpe ist fest im Fahrzeug eingebaute und direkt mit dem Tank des Fahrzeugs verbunden. Um diese Pumpen bedienen zu dürfen, muss ein Feuerwehrmann die Ausbildung zum Maschinisten erfolgreich abgeschlossen haben.

 

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Hilfeleistungssatz

Er vereint Schere und Spreizer. Auf ihm befindet sich auch der Hydraulikanschluss, der zum Öffnen und Schließen der Geräte benötigt wird.

 

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Hydraulikzylinder

Ist ein Gerät zur Technischen Hilfeleistung, hauptsächlich bei Unfällen. Sie werden z.B. bei PKW-Unfällen dazu eingesetzt um den deformierten Fahrgastraum wieder zu vergrößern, um eine schonende Rettung der Personen zu ermöglichen. Diese Zylinder sind Hydraulisch angetrieben, und haben eine Druckkraft von bis zu 12 Tonnen, und eine Zugkraft von 2,9 Tonnen.

 

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Notfalltasche

Darin sind eine Atemschutzflasche, Anschlüsse für Atemluft und weitere Rettungsmittel enthalten.

Wenn es bei einem Atemschutzeinsatz zu einem Notfall kommt, wird diese Tasche mitgenommen und dem verunglückten zur Hilfe geeilt.

 

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Pedalschneider

Um bei einem Verkehrsunfall an den Patienten zu gelangen, muss manchmal das Gaspedal entfernt werden. Da die Schere dafür zu groß ist, gibt es eine kleinere Version davon.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/Geraete/Pedalschneider.jpg

Rollschläuche

 

Nicht wegzudenken sind immernoch die Rollschläuche.

Es gibt sie in den Größen B, C  und D.

 

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Schere

wird benutzt um z.b. Fahrzeuge aufzuschneiden und wird in Kombination mit dem Spreizer, als sogenannter Hilfeleistungssatz eingesetzt.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/Geraete/Schere.jpg

Schlauchtragekorb

Er dient zum einfacheren und leichteren Transport von bis zu 3 Schläuchen. Vor allem in engen Treppenhäusern bietet er aus Platzgründen Vorteile gegenüber Rollschläuchen.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/Geraete/Schlauchtragekorb.jpg

Seilbeutel

Zur Eigensicherung, zum Anbinden oder Hochziehen von Gegenständen wird ein Seilbeutel mit einem 30m Langen verwendet.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/Geraete/Seilbeutel.jpg

Spreizer

Wird eingesetzt um Personen aus Notlagen z.b. aus einem Fahrzeug zu befreien. Und wird in Kombination mit der Schere, dem so genanten Hilfeleistungssatz benutzt.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/Geraete/Spreizer.jpg

Strahlrohre

 

Mit dem Hohlstrahlrohr (oben) kann der Wasserstrahl eingestellt werden, von einem dünnen bis breiten Strahl. Ebenfalls kann die Wasserdurchflussmenge eingestellt werden.

Das Mehrzweckstrahlrohr (unten) ist das Vorgängermodell, welches aber immernoch zum Einsatz kommt.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/Geraete/Strahlrohre.jpg

Stromaggregat

Stromerzeuger werden wie im zivilen Bereich zur Erzeugung von Wechsel- und Drehstrom eingesetzt. Jedoch sind die für die Feuerwehr zugelassenen Geräte mit speziellen technischen Veränderungen ausgestattet. Sie sind speziell abgeschirmt um sie im explosionsgefährdeten Bereich einsetzen zu können. Ihr spritzwassergeschütztes Gehäuse ermöglicht es sie auch bei Nässe zu betreiben.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/Geraete/Stromaggregat.jpg

Tragkraftspritze

Diese tragbaren Pumpen werden vor allem zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern eingesetzt. Oft sind die Ufer nicht mit dem Löschfahrzeug zu erreichen, dann kommen tragbare Tragkraftspritzen zum Einsatz. Sie werden ebenso als Verstärkerpumpen bei Wasserförderungen über lange Wegstrecken eingesetzt.

 

http://www.feuerwehr-koengen.de/images/stories/geraete/Ts.jpg