Gebäudebrand, Menschenleben in Gefahr

Gebäudebrand, Menschenleben in Gefahr

Datum: 10.12.2019
Alarmzeit: 01:02 Uhr
Einsatzende: 10.12.2019 04:00 Uhr (2 Stunden 58 Minuten)
Einsatzart: Brand (BR04) 
Einsatzort: 73257 Köngen, Lilienweg

Fahrzeuge: Bürgermeister , Florian Köngen 10: Firstresponder Köngen , Florian Köngen 11: ELW a.D. , Florian Köngen 23: TLF 16/25 , Florian Köngen 42: LF 8/6 , Florian Köngen 46: HLF 16/12 , Florian Köngen 74: GW L2 , Florian Nürtingen 33 – DLA(K) 23-12 Nürtingen , Florian Wendlingen 19: MZF , Florian Wendlingen 45: LF KatS , Notfallmanager EnBW 
Weitere Kräfte: EnBW , Feuerwehr Köngen , Feuerwehr Nürtingen , Feuerwehr Wendlingen , Firstresponder Köngen , Polizei , Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Köngen( pol) – Ein Brand auf der Terrasse eines zweistöckigen Wohnhauses im Lilienweg hat in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt. Als die ersten Einsatzkräfte nach der Alarmierung durch einen Nachbarn um kurz nach 01 Uhr an der Brandörtlichkeit eintrafen, standen eine circa 10 Meter hohe Tanne unweit des Wohngebäudes sowie mehrere Terrassenmöbel und ein Gartenschuppen in Flammen. Die Hausbewohnerinnen im Alter von 84 und 56 Jahren wurden vom Brandentdecker auf den Brand aufmerksam gemacht und hatten ihre Wohnungen bereits selbstständig verlassen. Allerdings erlitten beide eine Rauchgasvergiftung, so dass sie nach Erstversorgung am Brandort durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht wurden. Eine Katze konnte durch die Einsatzkräfte aus einer der Wohnungen unversehrt gerettet werden. Die Stromversorgung im betroffenen Wohngebiet musste aufgrund des Brandes durch den zuständigen Netzbetreiber vorübergehend abgeschaltet werden. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 40.000 – 50.000 Euro geschätzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Brand auf der Terrasse des Wohnhauses ausgebrochen, die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit sechs Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften vor Ort. Das Wohngebäude ist vorerst nicht mehr bewohnbar.

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